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ALBUM DER WOCHE

Queens Of The Stone Age - ...Like Clockwork

03.06.2013

Das Warten hat ein Ende! Nach 6 Jahren Pause melden sich die QUEENS OF THE STONE AGE zurück. Inzwischen hat sich Mastermind Josh Homme um diverse Nebenprojekte wie seine THEM CROOKED VULTURES oder die EAGLES OF DEATH METAL gekümmert und produzierte das letzte Album der ARCTIC MONKEYS. Auch im Privatleben des ehemaligen KYUSS-Gitarristen hat sich einiges getan: der mittlerweile 40jährige ist zum einen zweifacher Vater geworden und wäre zum anderen während einer Knieoperation im Jahr 2010 beinahe an einem Herzstillstand gestorben. All diese Erlebnisse schlagen sich auf Studioalbum Nummer sechs der Kalifornier wieder: als erste QOTSA-Platte hat "...Like Clockwork" klavierdominierende Balladen, sie handelt von existenziellen Fragen, klingt aber dennoch sehr kraftvoll und teilweise psychedelische Art und Weise bewusstseinserweiternd.

In den vergangenen Monaten gab die Band nach und nach die Namen der Gastmusiker bekannt, die sie sich für die Aufnahmen zu "... Like Clockwork" ins Studio holte. Neben seinen alten Weggefährten Dave Grohl, Mark Lanegan und Nick Oliveri waren auch noch Elton John, Trent Reznor (Nine Inch Nails), Jake Shears (Scissor Sisters) und Alex Turner (Arctic Monkeys) mit von der Partie. Die Gastauftritte fallen aber sehr marginal aus -  John und Reznor werden im Booklet nicht einmal erwähnt. Doch die wahre Stärke der Platte liegt genau in dieser bewussten Reduktion auf den Kern der Musik.

Seit "Songs For The Deaf" (2002) hängt die Messlatte ihrer Veröffentlichungen ganz weit oben. "... Like Clockwork" ist mit nichts aus der bisherigen Karriere der Queens Of The Stone Age zu  vergleichen und klingt dennoch zu 100 Prozent nach der Band - oder zumindest nach Homme. Der bezeichnete die neue Platte als „eine Audio-Dokumentation eines manischen Jahres“. Kleine Kostproben gab es bereits im Vorfeld mit einer Marketing-Kampagne, die seit Monaten auf das Album vorbereitet. Anhand von Songschnipseln, Videos und Kurzclips konnten sich Fans ein erstes Bild machen."...Like Clockwork" mag zwar Grohl am Schlagzeug featuren und mit seinem Artwork an „Songs For The Deaf“ erinnern, musikalisch klingt es aber völlig anders. Es ist verhältnismäßig ruhig und geradlinig und bedient sich in allen Schaffensphasen der Band, ohne wirklich mit seinen Vorgängern vergleichbar zu sein. Überraschend sind vor allem die ruhigen Töne in den Klavierstücken „The Vampyre Of Time And Memory“ und „Like Clockwork“.

Queens Of The Stone Age erscheinen neu sortiert auf dieser Platte, jeder Song zeigt eine andere, überraschende Seite der Band. „My God Is The Sun“, die erste Vorabveröffentlichung, ist noch die traditionellste QOTSA-Nummer auf "...Like Clockwork". Möglicherweise war auch das Teil des Masterplans: Mit mehrmaligem Hören entpuppt sich "…Like Clockwork" nämlich als Platte voller Schräg- und Eigenheiten. Schon das allein macht es zur Seltenheit. Die 6 Jahre Pause seit Veröffentlichung von "Era Vulgaris" haben jedenfalls nicht geschadet.

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