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ALBUM DER WOCHE

Mumford & Sons - Wilder Mind

04.05.2015

Als Musiker quasi fünf Jahre nonstop auf Tour zu sein ist schon ziemlich hart. Zwischendurch auch noch zwei erfolgreiche Alben auf den Markt zu bringen, schlaucht noch mehr. So ist es wohl auch recht natürlich, irgendwann auch einfach die Segel zu streichen und dem Trubel den Rücken zu kehren. Genauso erging es der wohl erfolgreichsten Folkband der letzten Jahre – Mumford & Sons, die mit vom Banjo geprägten Sound große Erfolge feierte.  Nach dem Ende ihrer umjubelten Welttournee zum zweiten Album „Babel“ hat das Quartett Ende 2013 beschlossen sich mal diese Auszeit zu gönnen.
Bereits ein knappes halbes Jahr später juckte es dann doch wieder in den Fingern und Mumford & Sons haben sich zunächst in London und später in New York zusammengefunden, um ihre ersten  Ideen für neue Songs weiterzuentwickeln. Schon damals war laut Mastermind Marcus Mumford klar, die neuen Songs sollten weniger akustisch klingen. „Gegen Ende der ‘Babel’-Tour haben wir während der Soundchecks immer auch ein paar neue Stücke gespielt, und irgendwie kamen die alle ohne Banjo und ohne unsere angestammte Basstrommel aus. Und als wir uns dann während einer Tour-Pause an diese Demoaufnahme […] machten, war uns eigentlich schon klar, dass wir dieses Mal ohne Akustik-Instrumente arbeiten würden.“
Und so klingt für eingefleischte Mumford & Sons Fans das neue Album „Wilder Mind“ vielleicht erstmal etwas gewöhnungsbedürftig. Denn die Vier haben ihre Liebe zur E-Gitarre, zu richtigen Drums und zu anderen mit Verstärkern unterstützen Instrumenten entdeckt.
Auf zwölf Titel bringt es „Wilder Mind“, die zum größten Teil beim Hören nach Wehmut und Melancholie klingen, aber gleichzeitig durch die groß angelegte Produktion etwas Positives mitbringen. Mumford & Sons haben sich für Platte Nummer drei vom Folksound verabschiedet und machen jetzt groß arrangierten Poprocksound. Vor allem die kleinen und leisen Momente sind es, die „Wilder Mind“ auszeichnen. Wer die Folkelemente vermisst, wird zumindest in Ansätzen immer wieder vertröstet. Spätestens im letzten Song der Platte „Hot Gates“ können Mumford & Sons zumindest ihre Herkunft nicht ganz leugnen - trotz Elektrogitarre.

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