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ALBUM DER WOCHE

Rival Sons - Hollow Bones

13.06.2016

Ein Lob schmeichelt gerne einmal. Aber wie ist es eigentlich für die Rival Sons aus dem sonnigen Kalifornien, wenn sie seit Jahren von Presse und Musikerkollegen über den Klee gelobt werden?  Für uns wohl schwer zu erklären, aber mit Fakten sehrgut nachzuweisen, dass diese Blues Rock Band schon einiges in den letzten Jahren erreicht hat.

Seitdem sich die Jungs um Sänger Jay Buchanen im Jahr 2008 als Rival Sons  gründeten, ging es für das Quintett zu Beginn sogar alles zu schnell in Richtung Megaerfolg. Denn nicht mal ein Jahr später hatten Sie schon ihren ersten Plattenvertrag in der Hand. Doch so schnell sie ihn auch angeboten bekommen haben, so schnell sind sie ihn auch wieder losgeworden. Trotzdem, Kopf im Sand stecken lassen? Wo kommt man denn dahin? Deshalb entschlossen sich die Rival Sons ihr Debütalbum „Before The Fire“  schnellstmöglich  in Eigenregie zu veröffentlichen. Und seitdem nehmen die Live Termine für die Rival Sons kein Ende. Es gab bisher neben unzähligen Festivalauftritten auch  Supportkonzerte für Bands wie AC/ DC, Kid Rock, Deep Purble oder Black Sabbath.

Mit „Hollow Bones“ wollen die Rivals jetzt noch eine Schippe drauflegen und genau mit diesem fünften Album so richtig durch die Decke gehen. (Mit Album Nummer vier „Great Western Valkyrie“ schafften sie es in Deutschland immerhin auf Platz 24. Schon das ist für eine Blues Rock Band eine beachtliche Leistung.) Bereits beim ersten durchhören geht dieses Gefühl nicht raus, dass sie die Rival Sons ihr Ziel mit der Schippe eventuell packen könnten. Allein die erste Singleauskopplung klingt schon nach einem heißen Eisen. Mit „All That I Want“ gibt’s ziemlich ungewöhnlich eine Ballade zu hören, die in jedem Hugh Grant Film locker Platz findet. Aber auf den restlichen acht Titeln gibt’s dagegen die gewohnten Blues Rocker zu hören. Die Gitarre treibt, klingt aber auch mal so treibend schräg, das das Blues Rocker Herz mal eben mindestens zwanzig Tackte mehr macht. Ganz versteckt in der Titelliste, findet sich sogar eine Coverversion wieder. Dabei handelt es um den Ike und Tina Turner Song „Black Coffee“ aus dem Jahr 1972. Die Rival Sons haben aus dem Blues Rock angehauchtem Original einen vollwertigen Blues Rock Song gemacht. Hut ab!

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