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ALBUM DER WOCHE

Metallica - Hardwired… To Self Destruct

21.11.2016

35 Jahre, schätzungsweise 110 Millionen verkaufter Platten und dennoch sind sie Gott Sei Dank nicht leise zu kriegen. Nach achtjähriger Abstinenz melden sich Metallica endlich mit brandheißen neuen Material zurück. „Hardwired… To Self Destruct“ heißt das zehnte reguläre Studioalbum und ist vor allem eins geworden: Ein Rockalbum dass von Sekunde Eins bis zur Minute 77 voll auf die zwölf geht. Ein Doppelalbum ist es geworden mit insgesamt zwölf Songs die vor Energie nur strotzen.
 
James Hetfield, Lars Ulrich, Kirk Hammett und Robert Trujilo sprühen aber auch vor lauter Spielfreude auf der Platte und haben Riffs und Drums in den Songs, die einen regelrecht umhauen. Zu hören und zu spüren ist das gleich auf dem Vorabsong „Hardwired“. Er ist der erste Song auf Platte Eins und umschreibt die Platte ziemlich gut – ein fast schon perfekter Opener für ein Album.
Wie uns James Hetfield im exklusiven STAR FM Interview verriet, war „Hardwired“ der letzte Song den sie fürs Album geschrieben haben.  „Wir hatten für das Album 18 Songs im Petto, elf davon haben es dann auch aufs Album geschafft. Wir hatten allerdings keinen Song der sich nach einem perfekten Opener für das Album anfühlte. Nachdem wir eineinhalb Jahre am Album gearbeitet haben, brauchten wir einen Song der kurz und prägnant war. Also haben wir uns nochmal zusammengesetzt und an einem Song gearbeitet. Nach wenigen Stunden war es dann erledigt.“
 
Mit „Hardwired…To Self Destruct“ scheinen Metallica vor allem Eines gewollt zu haben – ein Album zu kreieren, dass nicht mit großen neuartigen Experimenten daherkommt, sondern einfach das pure Metallica Feeling in den Fokus setzt. Mit der aktuellen Single „Atlas, Rise!“ ist das auch nahezu perfekt gelungen. Mit dem elften Song „Murder One“ gibt es dann aber doch ein ziemliches Überraschungsmoment. Der Song ist nicht ganz so geradlinig, sondern beweist Ecken und Kanten und klingt fast schon etwas unruhig. Das Ganze hat aber auch einen Grund: Der Titel ist nämlich eine Hommage an Motörheads Lemmy Kilmister, dessen Leben ja durch Ecken, Kanten und unruhige Phasen geprägt war. Mit dem finalen Song „Spit Out The Bone“ allerdings gibt es dann wieder Metallica pur, wie man es aus den vergangenen Alben gewohnt ist. Denn aus einer guten alten Tradition heraus darf ein Speedmetal Brett natürlich auf keinem Metallica Album fehlen. Und dieses Mal gibt’s die volle Dosis Speedmetal! Versprochen!
 
Viele Fans fragen sich seit Jahren, schaffen es Metallica wieder eine Platte abzuliefern, wie sie es mit dem „Black“ Album 1991 getan haben?! Nun, wir sagen einfach: Metallica haben mit „Hardwired…To Self Destruct“ ein Doppelalbum veröffentlicht, dass einfach mega geil geworden ist und richtig Bock macht ständig auf Wiederholung zu gehen! Chapeau Metallica! Saugut hinbekommen!

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