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ALBUM DER WOCHE

LINDEMANN - F & M

22.11.2019

LINDEMANN, der Name spricht für sich: L.yriker trifft auf Multi-I.nstrumentalisten und sie erschaffen ein Werk: N.euartig, D.eutsch, E.xzentrisch, in einer Zwei-MANN-Show. Die Protagonisten sind keine Geringeren als Till Lindemann, Sänger und Frontmann von Rammstein und Peter Tägtgren (Pain, Hypocrisy), zwei internationale Institutionen der Metal-Szene. Die erste Begegnung der deutsch-schwedischen-Kombination ereignete sich um die Jahrtausendwende, Tägtgren verhinderte eine Schlägerei zwischen Rammstein-Mitglieder und ein paar Bikern, im Anschluss lud er die Band zu sich ein. Seither verbindet die beiden eine enge Freundschaft und seit 2015 ein musikalisches Projekt: LINDEMANN.

„F & M“, das bereits zweite gemeinsame Album, ist eine Essenz der Kreativität beider Künstler: Unvorhersehbar, vielseitig, spannend und mitreißend. Einige der Songs entstanden im Rahmen einer weiteren, ungewöhnlichen Zusammenarbeit Tills, mit dem Hamburger Thalia Theater. Dort wirkte der Rammstein Frontmann an einer modernen Inszenierung des Gebrüder Grimm Märchens „Hänsel & Gretel“ mit. Themen wie Angst, Hoffnung, Armut, Überfluss, Kannibalismus oder Tod finden darin statt: Optimales Lindemann-Material! Den instrumentellen Rahmen auf „F & M“ erschuf Peter Tägtgren, der nahezu alle Instrumente selbst einspielte und dessen musikalische Handschrift ganz klar zu erkennen ist: Klassische Metal-Instrumente ergänzt von elektronischen Klängen und Synthesizern. Mit jener hart-modernen Instrumentalisierung und eingängigen Refrains leiten die ersten drei Tracks „Steh auf“, „Ich weiß es nicht“ und „Allesfresser“ die Platte ein, energetisch wie elektrisierend. Mit „Knebel“ kommt die unerwartete musikalische Wendung: Plötzlich wird die Stimme nur noch von akustischer Gitarre begleitet, was dem Track eine schon fast romantisch-folkige Anmutung verleiht. Kurz nach Mitte des Tracks eine weitere Wende: Die sich aufbauschende Energie wird in Schreigesang entladen, ähnlich dem Rammstein-Song „Puppe“. Im weiteren Verlauf warten noch mehr Überraschungen aus den unterschiedlichsten Genre-Schatullen: Headbang-Hymnen, Indierock, sentimentales Piano-Chanson, Keyboard-Ohrwurm, Orchester-Komposition, Deutschrap-Ausflug und sogar ein Tango.

Die Experimentierfreudigkeit der beiden Koryphäen macht das Album enorm facettenreich.  Und auch die bisher erschienenen Musikvideos sind nicht weniger abwechslungsreich, exzentrisch, kreativ. Mit einem Hauch Wahnsinn, der teilweise sogar zensiert werden musste - wie es sich für LINDEMANN eben gehört!

 

 

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